Ist das die wirksamste Behandlung von Nagelpilz? Bahnbrechender Wirkstoff aus den USA im Test!

Dieser Testbericht wurde von Nagelpilz-Hilfe.net erstellt, um die Wahrheit hinter dem Wirkstoff aufzudecken, der Nagelpilz angeblich in wenigen Wochen verschwinden lässt.

Nagelpilz Behandlung mit ZetaClearWenn es um die Entfernung von Nagelpilz geht, dann ist den Betroffenen jedes Mittel recht. Denn der unangenehme Pilz kann nicht nur den Nagel, sondern auch das Nagelbett und den damit verbundenen Zeh oder Finger befallen. Ist dies der Fall, treten unangenehme Schmerzen auf, die durch die Entzündungen der Haut und des Gewebes hervorgerufen werden.

Viele Behandlungen ziehen sich über Wochen und Monate hin. Für viele Patienten eine lange Zeit, die mit vielen Einschränkungen verbunden ist.

Dabei gibt es auch ein Mittel, welches innerhalb weniger Tage eine Linderung bis hin zur Beseitigung des Nagelpilzes in Aussicht stellt.

Beim entsprechenden Produkt handelt es sich um ZetaClear, ein Mittel aus den USA, welches in Deutschland aktuell noch nicht ganz so bekannt ist, auf homöopathischer Ebene arbeitet und nachweislich sehr gute Erfolge erzielt.

Wir haben uns ZetaClear daher einmal etwas genauer angeschaut und untersucht, welche Wirkung es mit sich bringt, wie es angewandt wird und welche Besonderheiten sich erkennen lassen. Alles fein säuberlich in diesem übersichtlichen Bericht zusammengetragen, der so verfasst wurde, dass auch Laien einen Mehrwert daraus ziehen können.

Welche Ergebnisse können mit ZetaClear erzielt werden?

Die Ergebnisse, welche mit ZetaClear erzielt werden können, sind hervorragend. Das Mittel wirkt dort, wo es gebraucht wird. Und zwar ab der ersten Anwendung. Werden alle Hinweise für die Anwendung befolgt und wird diese regelmäßig durchgeführt, lassen sich schnell erste Erfolge vermelden. Trotz alledem sollte auch immer die Geduld ein permanenter Begleiter sein. Denn Nagelpilz lässt sich leider nicht von jetzt auf gleich beseitigen.

Wie schnell lassen sich erste Ergebnisse feststellen?

Ergebnisse der BehandlungZetaClear setzt bereits beim ersten Auftragen direkt da an, wo der Pilz sitzt. Medikamente wirken erst durch das Blut. ZetaClear wird direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen und kann daher auch direkt seine Wirkung entfalten.

Das Gel bahnt sich seinen Weg bis direkt unter den Nagel. Gleichzeitig wird das Immunsystem gestärkt und erste Erfolge lassen sich bereits nach vier Wochen verzeichnen. Je nach Schweregrad des Pilzbefalls muss dann geschaut werden, wie lange eine Weiterbehandlung nötig ist. In der Regel wird jedoch empfohlen, diese für drei Monate anzustreben.

Übrigens: ZetaClear hat keine bekannten Nebenwirkungen da das Mittel auf homöopathischer Basis agiert. Die Hauptinhaltsstoffe sind Zitronengrasöl, Mandelöl, Teebaumöl, Vitamin E sowie Jojobaöl.

Funktioniert ZetaClear wirklich?

Ob ZetaClear wirklich funktioniert, kann recht schnell beantwortet werden: Ja, es funktioniert. Und zwar hervorragend. Auch wenn dies immer nach Werbung für ein Produkt klingt, so können wir doch aus den eigenen Erfahrungen heraus sagen, dass die Erfolge mit diesem Mittel sehr gut sind.

Nagelpilz ist eine sehr langwierige und mitunter auch schmerzhafte Erkrankung. Wer einmal davon betroffen war, weiß sehr genau, welche Einschränkungen damit verbunden sind. Viele Mittel, die angeboten werden, lindern lediglich die Beschwerden, schaffen es aber nicht, den Nagelpilz langfristig zu beseitigen.

Bei ZetaClear ist dies anders. Es erfolgt eine ganzheitliche Behandlung, die dafür sorgt, dass nicht nur zeitnah eine Verbesserung der Symptome eintritt, sondern auch langfristig ein Erfolg gesehen werden kann.

Was sind die Besonderheiten?

ZetaClear basiert auf homöopathischen Mitteln. Das bedeutet, dass hier nicht die gute alte Schulmedizin zur Anwendung kommt, sondern Naturmittel, die in einer geschickten Kombination die Heilung vorantreiben.

Durch den homöopathischen Ursprung weicht das Mittel von den bekannten Medikamenten und auch Hausmitteln, die gerne einmal empfohlen werden, jedoch keine Wirkung zeigen, recht deutlich ab. Denn ZetaClear hilft nachweislich und verbessert nicht nur die Nagelstruktur, sondern beseitigt auch den Pilz. Und dies innerhalb eines kurzen Zeitrahmens.

Wie wird es angewandt?

Anwendung von Zetaclear NagelpilzZetaClear wird dreimal pro Tag auf den betroffenen Nagel aufgetragen. Dafür sollte die kleine Bürste, die mitgeliefert wird, zum Einsatz kommen. Das Auftragen ist recht einfach und dürfte daher keine nennenswerten Probleme bereiten. Wichtig ist, dass großflächig aufgetragen wird. Obendrein sollten die Partien unter dem Nagelpilz nicht vergessen werden.

Damit sich die Wirkung von ZetaClear noch zusätzlich intensivieren kann, sollte nach dem Auftragen der Substanz ein Pflaster über den betroffenen Nagel geklebt werden. So verwischt die Substanz nicht und kann in Ruhe in den Nagel einziehen.

Bleiben Rückstände vom Gel auf dem Nagel, dann müssen diese regelmäßig entfernt werden. Der Hersteller empfiehlt dies alle zwei Tage zu tun. Dafür sollte ein weiches sauberes Tuch zum Einsatz kommen.

Sollte der Nagelpilz bereits tief in den Nagel eingedrungen sein, dann lohnt es, den Nagel immer mal wieder mit Hilfe einer Feile aufzurauen. So kann die Substanz besser in den Nagel eindringen und der Heilungsprozess wird beschleunigt.

Tipp: Die Feile nach dem Anrauen des Nagels gründlich reinigen. Im besten Falle erfolgt eine Sterilisation, damit der Pilz nicht auf andere Nägel übertragen wird. Zudem sollte mit Einweghandschuhen gearbeitet werden.

Wie kann bestellt werden?

Paket Bestellen OnlineAktuell wird ZetaClear noch nicht in deutschen Apotheken angeboten. Und auch Drogerien oder deutsche Versandhändler führen das Mittel nicht. Daher muss es im Webshop des Anbieters bestellt werden. Doch keine Panik: Es gibt eine deutsche Version des Webshops, sodass es keine Kommunikations- und Verständnisprobleme geben sollte.

Die Werbung, die dort publiziert ist, entspricht dem Geschmack der amerikanischen Kundschaft. Sie ist für unser Empfinden daher etwas überzogen und leicht kitschig. Davon sollte man sich jedoch nicht täuschen lassen, da immer die Qualität des Produktes zählt und nicht die Verpackung beziehungsweise die Präsentation. Und die Qualität spricht durchaus für ZetaClear.

Angeboten wird ZetaClear als Monatspackung aber auch in größeren Abpackungen für zwei beziehungsweise drei Monate. Wir empfehlen, lieber auf eine größere Packung zu setzen. Zwar wirkt das Mittel schneller als andere Substanzen oder Tabletten. Soll der Pilz jedoch gründlich und nachhaltig entfernt werden, ist es wichtig, dass bei der Behandlung nicht zu sparsam vorgegangen wird und diese erst nach der vollständigen Genesung ausklingt und nicht schon im Vorfeld.

Hinzu kommt, dass eine größere Packung auf den Grundpreis gerechnet deutlich günstiger ist. Daher lohnt es, in die 3-Monats-Packung zu investieren. Der Behandlungszeitraum ist so angemessen und es muss kein Nachkauf stattfinden.

Die Bestellung im Internet ist zu jeder Zeit möglich. Der Versand des Mittels erfolgt zeitnah.

Welche Zahlungsmöglichkeiten werden angeboten?

ZahlungsmoeglichkeitenGezahlt werden kann ganz klassisch per Kreditkarte oder auch EuroDebit. Wir empfehlen die Kreditkarte, da dies schneller geht und der Versand nicht unnötig hinausgezögert wird. Eine Barzahlung beziehungsweise der Einsatz von Schecks oder ähnlichen Zahlungsmitteln ist aktuell nicht vorgesehen. Auch Prepaid Bezahlmehtoden wie PaySafeCard werden aktuell nicht bereitgestellt.

Wie sind die Meinungen im Internet?

Kundenmeinungen der Nagelpilz BehandlungDie Meinungen im Internet sind durchweg positiv, was ZetaClear betrifft. Diverse Testberichte lassen sich finden, die allesamt von der positiven Wirkung sprechen. Und dies trotz der Tatsache, dass das Mittel aus den USA stammt und in unseren Breitengraden noch auf seinen ganz großen Durchbruch wartet. Trotz alledem sind all jene, die es bereits kennen, voll des Lobes und empfehlen es frei mündig weiter. Ein gutes Zeichen, da gerade das Internet dafür bekannt ist, schnell einmal ein Produkt zu zerreißen.

Wir möchten uns daher ebenfalls den positiven Meinungen anschließen. Und dies nicht etwa weil wir gerne das nachplappern, was andere uns vorlegen, sondern weil unsere eigenen Erfahrungen positiv verlaufen sind. Doch all diese Bewertungen und Meinungen nützen nichts, wenn das Produkt nicht selbst ausprobiert wurde. Daher empfehlen wir, ZetaClear einfach einmal zu testen, damit eine eigene Meinung verfasst werden kann.

Warum ist ZetaClear der Testsieger?

ZetaClear hat uns und auch viele andere Experten auf ganzer Linie überzeigen können, weil die homöopathische Zusammensetzung und die Tatsache, dass eine relativ schnelle Wirkung verzeichnet werden kann, souverän für das Mittel spricht. Kein anderes Mittel, welches auf Naturbasis funktioniert, kann solche Ergebnisse vorweisen. Selbst chemische Substanzen und Tabletten, die gerne einmal vom Arzt verschrieben werden, erreichen nur selten diese Ergebnisse. Daher ist ZetaClear für uns der wohl verdiente Testsieger, der am ehesten den Kampf gegen den Nagelpilz gewinnen kann.

Unser Fazit

Nagelpilz ist eine unangenehme Angelegenheit, die man keinem wünscht. Trotz alledem gibt es viele Menschen, die davon betroffen sind, sodass der fiese Pilz ein permanentes Thema ist.

Wird der Nagelpilz rechtzeitig erkannt, kann relativ schnell und effektiv dagegen vorgenommen werden. Da die Ansteckungsgefahr sehr hoch ist, kann jeder selbst dafür sorgen, dass der Pilz ihn nicht befällt. Zudem sollten unsere Füße nicht länger als „Fremdkörper“ oder „ferne Zone“ angesehen werden sondern in die tägliche Pflege einbezogen werden. Sie tragen uns durchs Leben und sorgen dafür, dass wir jeden Tag auf unseren eigenen Beinen stehen können. Wer seine Füße also nicht vernachlässigt und einige Vorsichtsmaßnahmen einhält beziehungsweise beachtet, der kann dem unangenehmen Nagelpilz effektiv aus dem Weg gehen.

Allen Betroffen kann hingegen geraten werden, den Pilz so schnell wie nur möglich behandeln zu lassen. Dafür stehen die unterschiedlichsten Methoden zur Verfügung, die nicht unbedingt immer auf der Schulmedizin basieren müssen. Denn es gibt auch ZetaClear, welches als homöopathisches Mittel sehr gute Eigenschaften mit sich bringt und dem fiesen Pilz den Kampf ansagt.


Pilze wachsen nicht nur im Wald und sind durchaus schmackhaft. Sie können auch unsere Haut und unsere Nägel befallen und bringen dabei wenig positive Aspekte mit sich. Wir möchten uns in dieser Ausfertigung einmal etwas intensiver mit dem Thema Nagelpilz beschäftigen und alle Formen, Symptome und Therapieansätze etwas näher beleuchten. Damit der unangenehme Nagelpilz nicht zu einem Dauerbegleiter werden muss und schnell wieder verschwindet.

Was ist Nagelpilz?

Nagelpilz ist eine Pilzerkrankung. Der Fachmann spricht in diesem Zusammenhang auch von Onychomykose. In der Regel tritt der Nagelpilz in Form von einem Fadenpilz auf in einigen Fällen kann es sich aber auch um Hefepilze oder um Schimmelpilze handeln.

Und genau feststellen zu können, ob es sich um Nagelpilz handelt, ist es wichtig, dass ein Arzt konsultiert wird. Nicht immer ist ein gelber Nagel mit einem Nagelpilz gleichzusetzen. Raucher können beispielsweise ach gelbe Nägel an den Fingern haben. Und auch die Einnahme von Medikamenten kann zu einer Verfärbung der Nägel führen.

Hinzu kommt, dass Nagelpilz nicht von alleine wieder verschwindet. Die Behandlung ist meist langwierig und kompliziert. Daher sollte der Arzt stets zeitnah konsultiert werden, damit bei einem Befall mit einem Pilz sofort mit der Behandlung begonnen werden kann.

Erfolgt jedoch keine Behandlung, kann es durchaus passieren, dass der betroffene Nagel durch den Pilz vollständig zerstört wird. Und mit etwas Pech befällt der Pilz auch noch andere Nägel, die dann behandelt werden müssen, um nicht nur die Optik der Nägel aufrecht zu erhalten, sondern um auch die Schmerzen, die mit einem Nagelpilz einhergehen, in einem erträglichen Rahmen zu halten. Von den Beeinträchtigungen, die beim Laufen entstehen können, wenn der Nagelpilz an den Fußnägeln zu finden ist, einmal ganz zu schweigen.

Ferner muss bedacht werden, dass der Nagelpilz in seiner Ausprägung durchaus auch den Finder oder den Zeh befallen kann. Das Gewebe entzündet sich, was zu zusätzlichen Schmerzen und weiteren Behandlungen führt.

Daher ist es wichtig:

  • frühzeitig zu reagieren
  • immer einen Arzt zu konsultieren
  • die Behandlung in vollem Umfang zu absolvieren

Welche Arten von Nagelpilz sind bekannt?

In den meisten Fällen handelt es sich beim Nagelpilz um einen Fadenpilz. Es kann aber auch vorkommen, dass ein Hefepilz oder ein Schimmelpilz für die Beschwerden zuständig ist. In allen drei Fällen ist es wichtig, dass die richtige Therapie angestrebt wird, damit sich der Nagelpilz nicht ausbreitet und beseitigt werden kann.

Welche Therapie nötig ist, entscheidet der Arzt. Er testet nicht nur, ob es sich um einen Nagelpilz handelt, sondern stellt zudem auch fest, welche Art des Pilzes vorliegt. Dies ist sehr wichtig, um eine entsprechende Behandlung anstreben zu können, die am Ende auch einen Erfolg mit sich bringt.

Welche Symptome zeigen sich?

In der Regel beginnt der Pilzbefall am vorderen Rand des Nagels. Von dort aus breitet er sich relativ schnell über die gesamte Nagelplatte aus. Dabei wird die Struktur des Nagels verändert. Das Keratin im Nagel wird langsam aufgelöst, was zu Hohlräumen in der Nagelplatte führt. Sie werden sehr oft als kleine weiße Flecken oder Streifen sichtbar. Zudem verfärbt sich der Nagel weiß bis gelb oder braun. Außerdem wird er dicker und hebt sich daher optisch recht deutlich von einem gesunden Nagel ab.

Nicht selten kommt es vor, dass der Nagel sehr spröde wird. Beim Schneiden oder Feilen bröselt er auseinander oder löst sich schichtweise ab. Spätestens hier sollte man erkennen, dass irgendetwas nicht stimmt und Hilfe in Anspruch genommen werden muss.

Typische Symptome wären:

  • der Nagel wird brüchig und lässt sich in Schichten abtragen
  • weiße Striche und Flecken sind erkennbar
  • der Nagel verfärbt sich weiß, gelb oder leicht bräunlich
  • die Nagelplatte wird dicker
  • das Nagelbett entzündet sich

Welche Ursachen sind bekannt?

Die Frage, warum ein Nagelpilz entstehen kann, ist durchaus interessant. Schließlich erscheint ein Nagel sehr fest und robust. Doch Fadenpilze, die häufig als Auslöser genannt werden können, lieben unsere Körperoberfläche. Sie bietet perfekte Lebensbedingungen, da sie Keratin absondert. Und zwar über die Haut, die Nägel und die Haare.

Hinzu kommt, dass Feuchtigkeit und Wärme genau das Klima bieten, welches für die Entstehung von Nagelpilz so wichtig ist. Daher lässt sich Nagelpilz auch hauptsächlich an den Zehen und nicht an den Fingern finden. Er kommt aber auch in den Zehenzwischenräumen vor und kann eine Folge von einer Fußpilzinfektion sein.

In den Nagel dringt der Pilz meist über den freien Nagelrand ein. Der Nagel kann jedoch auch direkt infiziert werden. Oftmals erfolgt die Ansteckung in öffentlichen Bädern, in der Sauna oder im Fitness-Studio. Duschen und Umkleidekabinen sind hier der bevorzugte Ort. Dort können die unangenehmen Pilze mehrere Tage oder Wochen überleben und übertragen werden.

Auch andere öffentliche Einrichtungen wie Hotels oder die Schuhabteilung in einem Warenhaus können als Ort der Übertragung angesehen werden. Ebenso der Podologe, der nicht sauber arbeitet und daher für die Verbreitung von Nagelpilz sorgt.

Wie erfolgt die Diagnose?

Die Nagelpilz DiagnoseBesteht ein Verdacht auf Nagelpilz, dann sollte der Gang zum Arzt nicht gescheut werden. Denn nur dieser kann einwandfrei sagen, ob es sich wirklich um den heimtückischen Pilz handelt. Dafür wird er einen Nachweis des Pilzes anstreben. Dies ist wichtig, um die richtige Therapie einleiten zu können.

Um die Identifikation vornehmen zu können, wird der Arzt einen Teil des Nagels herausfräsen und die Nagelprobe mit einer Lösung präparieren. Unter dem Mikroskop kann er dann feststellen, ob sich Pilzsporen im Nagel befinden oder nicht. Dieser Vorgang ist in der Regel nicht schmerzhaft und  recht schnell erledigt.

Im Anschluss kann dann überlegt werden, welche Behandlung angestrebt wird. Dabei wird nicht nur auf die Art des Pilzes geachtet, sondern auch darauf, wie weit der Befall inzwischen fortgeschritten ist.

Welche Risikofaktoren sind gegeben?

Besonders ältere Menschen sind von Nagelpilz betroffen. Dies kommt daher, dass ihre Durchblutung schlechter ist, weil die Gefäße verkalkt sind. Oftmals ist auch das Immunsystem geschwächt. Erhöhte Risikofaktoren lassen sich zudem bei Diabetikern finden. Sie bieten eine Kombination an Risikofaktoren, die dem Pilz sehr gelegen kommen. So verfügen sie über eine geringe Abwehr, eine Durchblutungsstörung in den Füßen und Sensibilitätsstörungen, die dem Pilz sehr entgegen kommen.

Und auch Sportler bringen einige Risikofaktoren mit sich, die dem Nagelpilz einen ordentlichen Nährboden bieten. Einerseits, weil sie mit vielen anderen Menschen zusammenkommen, mit ihnen die Dusche nach dem Sport teilen und daher auch ein höheres Potenzial an Ansteckungsquellen mit sich bringen. Auf der anderen Seite aber auch, weil die Sportschuhe ein idealer Nährboden für den Pilz sind. Die Füße schwitzen, sodass ein feuchtes und warmes Klima im Schuh entsteht. Perfekt für den Nagelpilz, der sich genau über solche Bedingungen freut.

Wie kann Nagelpilz behandelt werden?

Die Therapie bei Nagelpilz kann auf unterschiedliche Art und Weise stattfinden. Das erste Ziel ist dabei immer erst einmal, den Pilz vor einer weiteren Ausbreitung zu schützen. Im Anschluss wird versucht, diesen einzudämmen und zu beseitigen.

Laserbehandlungen

Eine Laserbehandlung stellt eine der möglichen Therapien bei einer Nagelpilzbehandlung dar. Hierbei wird der Laser zur Eliminierung des Nagelpilzes eingesetzt. Es sind jedoch diverse Sitzungen nötig, um einen Erfolg erkennen zu können.

Salben und Nagellacke

Salben und Nagellacke kommen immer dann zum Einsatz, wenn der Nagelpilz lediglich oberflächlich auftritt und somit noch nicht tief in den Nagel eingedrungen ist. Hier orientiert man sich an folgender Regel: Ist maximal die Hälfte des Nagels betroffen, kann mit  Salben und Nagellacken hantiert werden.

Diese Tinkturen enthalten Antimykotika, die das Absterben des Pilzes fördern. Beim Auftragen der Tinkturen ist jedoch darauf zu achten, dass diese gezielt aufgetragen werden. Der komplette Befall muss behandelt werden. Bleibt eine Stelle übrig, wird sich der Pilz immer wieder ausbreiten.

Cremes bei besonders starken Ausprägungen

Sollte der Pilz in den luftgefüllten Hohlräumen liegen, kann eine Salbe als Therapie zum Einsatz kommen. Sie werden auf den Nagel aufgetragen und lösen die oberen Nagelschichten auf. Die Inhaltsstoffe Kalium und Harnstoff sind dafür verantwortlich. Durch das Auflösen des Nagels kann jede Schicht vom Nagelpilz befreit und geheilt werden.

Tipp: Die Cremes nicht zu dünn auftragen und mit Hilfe von einem Pflaster oder einem kleinen Verband auf dem Nagel halten. So können diese besser einziehen und die Heilung tritt schneller ein.

Medikamente

Medikamentöse BehandlungsmöglichkeitenBei den Medikamenten sind es sogenannte Antimykotika, welche spezielle Wirkstoffe zum Abtöten des Pilzes enthalten. Sie werden über einen längeren Zeitraum eingenommen, um den Pilz auch langfristig vom Nagel fernhalten zu können.

Die Medikamente liegen in Tablettenform oder als Kapsel vor. Der Wirkstoff erreicht den Pilz über die Blutbahn und lagert sich dann in der Nagelmatrix ab. Von dort aus startet die Beseitigung und gleichzeitig auch die Vorsorge. Denn der Nagelpilz soll nicht nur kurzfristig, sondern langfristig der Vergangenheit angehören.

Welche Medikamente zum Einsatz kommen, entscheidet der behandelnde Arzt. Er definiert dafür die Art des Pilzes und entscheidet dann über die Medikation. Da eine Behandlung nicht innerhalb kürzester Zeit einen Erfolg bringt, ist etwas Geduld gefragt. Mehrere Wochen oder auch Monate können vergehen, bevor sich eine deutliche Besserung zeigt.

Weitere Behandlungsformen

Weitere Behandlungsmöglichkeiten lassen sich unter anderem im Abfräsen des betroffenen Nagels finden. Die befallenen Nagelschichten werden dabei durch den Fräser abgetragen. Hierbei muss sehr sauber und steril gearbeitet werden, damit nachfolgende Patienten nicht mit dem Nagelpilz in Berührung kommen.

Tipp: Bei der Behandlung von Nagelpilz sollte darauf geachtet werden, dass ein möglicher Fußpilz gleichzeitig mitbehandelt wird. Zudem muss die Behandlung so erfolgen, wie der Arzt dies vorsieht. Eigentherapien oder das Absetzen der Behandlung sind nicht empfehlenswert. Auch dann nicht, wenn der Eindruck entsteht, dass der Pilz bereits verschwunden ist. Nagelpilz verschwindet nicht über Nacht. Es bedarf daher viel Geduld bei der Behandlung, die am Ende aber auch belohnt wird.

Kosten

In der Regel kann Nagelpilz über die Krankenkasse behandelt werden. Kosten entstehen daher nur in Form von Zuzahlungen für Medikamente oder sonstige Therapien. Hier kann jedoch immer auf spezielle Regelungen gehofft werden.

Wer als Vorbeugung zur Fußpflege geht, muss die Kosten dafür in der Regel selbst tragen. Lediglich chronisch Erkrankte wie Diabetiker können darauf hoffen, dass die Krankenkassen zumindest einen Teil der Kosten übernehmen.

Wie kann Nagelpilz vorgebeugt werden?

Es gibt zwar keine Allzweckwaffe gegen Nagelpilz. Aber dem unangenehmen Pilz kann vorgebeugt werden. Unter anderem mit folgenden Maßnahmen:

  • öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder, Saunen und Hotels immer nur mit Schuhen (Badelatschen) nutzen
  • Handtücher, Badematten, Socken und Bettwäsche stets bei mindestens 60 Grad waschen
  • gut passende Schuhe auswählen, die ein atmungsaktives Material aufweisen
  • Nägel regelmäßig pflegen
  • Diabetiker sollten ihre Zuckerwerte regelmäßig kontrollieren lassen
  • Füße gehören zu unserem Körper – sie sollten daher die gleiche Aufmerksamkeit wie der Rest unseres Körpers erhalten

Welche Tipps sollten beachtet werden?

Weitere Tipps gegen NagelpilzSollte der Nagelpilz bereits im Nagel stecken, dann ist es wichtig, dass absolute Hygiene gilt, um den Pilz nicht weiter voranschreiten zu lassen. Dabei ist es wichtig, dass Handtücher beispielsweise jeden Tag ausgetauscht werden. Es sollte ein spezielles Fußhandtuch geben, welches lediglich vom Betroffenen genutzt wird.

Hände sind nach jedem Kontakt mit dem betroffenen Nagel gründlich zu reinigen. Ebenso die Nagelschere, die Nagelfeile und alle anderen Instrumente, die mit dem Nagel in Berührung kommen. Hier kann ein Ultraschallgerät für Reinigung sorgen. Auch ein Abkochen der Instrumente – soweit möglich – ist immer sinnvoll.

Schuhe und auch Socken sollten während der Therapie regelmäßig desinfiziert werden. Dies kann übrigens auch vorbeugend getan werden. Besonders Risikopersonen können so eine Ansteckung erschweren.

Ist ein Nagelpilz diagnostiziert wurden, dann ist es wichtig, dass der Betroffene aus Rücksicht nicht barfuß läuft und so dafür sorgt, dass Andere sich nicht mit dem Nagelpilz anstecken können.

Gibt es Hausmittel gegen Nagelpilz?

Nagelpilz ist nicht nur unangenehm, sondern auch heimtückisch. Etwa jeder Zehnte war schon einmal davon betroffen. Kein Wunder, dass viele von einer schnellen Behandlung – im besten Falle mit Hausmitteln – träumen. Empfohlen werden unter anderem Essig oder Essigessenzen, Knoblauch, Teebaumöl, Lavendelöl, Backpulver, Alkohol oder auch Zahnpasta und Eigenurin.

Leider ist es jedoch so, dass eine klinische Wirkung bei den genannten Hausmitteln bis dato noch nicht nachgewiesen werden konnte. Daher sollte nicht ausschließlich auf diese Mittel gebaut werden, sondern immer auch ein Arzt mit der Behandlung betraut werden. Denn die guten alten Hausmittel, die bei einer Erkältung oder Fieber vielleicht eine gute Wirkung zeigen, rauben beim Nagelpilz lediglich wichtige Zeit für die Behandlung, werden diese aber nicht beschleunigen oder gar übernehmen.

 

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